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„Similia similibus curantur“ - Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden. Dieses Prinzip gab der Homöopathie ihren Namen. In der klassischen homöopathischen Behandlung werden die Patienten mit Arzneien geheilt, die beim gesunden ähnliche Leiden hervorrufen würden. Hierzu benötige ich eine gute Beobachtungsgabe des Tierbesitzers sowie eine Untersuchung des Tieres um eine speziell für die Symptomatik passende Arznei zu ermitteln. Dazu werde ich repertorisieren, das heißt alle Symtome, die ihr Tier zeigt analysieren und in die Arzneiwahl einbeziehen. Dies ist besonders bei chronischen Erkrankungen empfehlenswert.
In der Homöopathie werden verschiedene Ausgangsstoffe ( mineralische, tierische oder pflanzliche Substanzen) verarbeitet. Die Substanzen werden nach homöopathischer Aufbereitung verschüttelt oder verrieben und unter gleichzeitiger Potenzierung in einen neutralen Träger gemischt, meist Wasser, Alkohol oder Milchzucker. Daraus entstehen dann z.B. Tabletten, Globulis, Tropfen oder auch Ampullen. Am Anfang einer klassisch homöopathischen Behandlung steht immer eine ausführliche Anamnese mit einer Allgemeinuntersuchung. Dafür sollten etwas Zeit eingeplant werden, denn es geht nicht nur um die derzeitige Erkrankung und deren Symptome, sondern um die komplette Krankengeschichte. Homöopathisch werden sowohl chronische Krankheiten wie z.B. immer wiederkehrender Katzenschnupfen, oder auch hartnäckige Hauterkrankungen usw. sowie akute Situationen wie Ohrenentzündung, Gesäugeentzündung usw. behandelt.
Charakteristisch für die Tätigkeit einer klassischen Tierhomöopathin ist das Anregen und Unterstützen der Selbstheilungskräfte des Körpers. Das Ziel dabei ist, den Organismus anzuregen, die natürliche Ordnung und Funktionstüchtigkeit wieder herzustellen sodaß der Körper zur eigenen Genesung beitragen kann.
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